Session 40 – Das ohnmächtige Mädchen
Nachdem mir Thorgal den hölzernen Schüssel abgenommen hat und wir beschließen das
ohnmächtige Mädchen mit in die Karawanserei zu nehmen, werden mir die Knie weich und
ich kippe ebenfalls um.
Vierzig Minuten später werde ich wieder wach, gerade als Cyrill einen geheimnisvollen
Verfolger in einer Seitengasse stellt. Ich fühle mich als sei ich zu irgendwas zu spät
gekommen *hust*
Der geheimnisvolle Verfolger ist ein junge Frau wie sich herausstellt, das aber nur Tulamidya
spricht.
Wir kommen heil zurück in die Karawanserei, das ohnmächtige Mädchen darf ins Bett, der
Rest macht es sich im Zimmer bequem. Ich versuche Cyrills Stiefel als Kopfkissen zu
benutzen nachdem er eingeschlafen ist, aber er zieht seine Füße immer weg.
Janus kommt spät in der Nacht aus dem Zelt zurück, riecht nach Rauschkraut und
schlechter Unterhaltung und verbringt die Nacht am Bett und wacht über das Mädchen.
Am nächsten Morgen klären wir ihn auf was geschehen ist, als die Stimme Schawanis in
unseren Köpfen ertönt. Ich erinnere mich nur noch daran, dass sie mich fragt, ob ich ihr
ihren Körper wiederbeschaffen kann.
Wir wollen das Mädchen dorthin zurückbringen, wo sie hingehört oder wenigstens an einen
Ort, an dem ihr geholfen werden kann. Die Noioniten werden ins Spiel gebracht, doch
zunächst wollen wir herausfinden, ob sie eine Familie hat, die sie vermisst.
Auf der Straße schwinge ich mich auf eine große Holzkiste und fordere die ehrlosen
Selemer auf uns bei der Suche nach der Familie des immer noch ohnmächtigen Mädchens
behilflich zu sein. Ich finde die richtigen Worte – das versprochene Silber hat damit gar
nichts zu tun – und am Ende bleiben zwei Hinweisgeber übrig.
Wir folgen dem Tipp am Hafen zu suchen und werden fündig: Auf festgemachten Flößen
haust eine Gruppe Menschen, die sich freudig auf das Mädchen stürzen als wir in ihr
Blickfeld treten. Sie stellen sich als Tukamayak vor.
Die Schamanin der tätowierten Sippe glaubt nach eingehender Untersuchung des
Mädchens, dass ein Nipakal – auf Garethi ein Elementargeist – in ihr wohnt und ihren
eigenen Geist unterdrückt oder vielleicht sogar schon mit ihrer Seele verschmolzen ist.
Dieser starke Zauber scheint seinen Ursprung irgendwo hier in unserer Welt bei einem
Elemen zu haben und gebunden zu sein.
Ob das was mit dem hölzernen Schlüssel zu tun hat?